Allgemeines über wasserverdünnbare Systeme
Einleitung
Seit den ersten industriellen Anwendungen von luft- und ofentrocknenden Wasserlacken durch unser Haus sind Jahre vergangen.
Ein Zeitraum, in dem viele Praxiserfahrungen zusammengetragen werden konnten. Mittlerweile haben die Wasserlacke einen großen Aufschwung erfahren, wohl nicht zuletzt aufgrund gesetzlicher Massnahmen zur Reinhaltung der Luft sowie aus arbeitshygienischen Gründen. Die Umstellung von Lösemittellacken auf Wasserlacken gelingt nicht unbedingt immer auf Anhieb. Dies hat vor allem mit dem Verdünnungsmittel Wasser zu tun. Das Wasser im besonderen und damit die Hydrolacke im Allgemeinen weisen bestimmte charakterische Eigenschaften auf. Ihre Grundkenntnis ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung, diesem Zweck soll unsere Homepage dienen. Eine kennzeichnende Eigenheit der Hydrolacke ist die ausschließliche Verwendung eines einzigen "Verdünners", der nur aus einer einzigen Komponente, dem Wasser, besteht. Hierzu möchten wiir Ihnen ein Zitat nennen: |
Besonderheiten des Löse-, Verdünnungsmittel
Definition des WasserlackesMan unterscheidet zwischen wasserdispergierten (emulgierten) und wassergelösten Bindemittelsystemen. Obwohl es mittlerweile fließende Übergänge (Emulsionen) bzw. MIschungen beider Systeme gibt, sollen die grundsätzlichen Unterschiede im folgenden aufgezeigt werden: Applikation der HydrocoatingsGrundsätzlich mittels Druckluftzerstäubung, Lackförderung sowohl mit Niederdruckpumpe als auch ab Druckkessel. Auch Airless- und Airmix-Applikation sind grundsätzlich möglich, auserdem eigenen sich viele Hydrocoatings auch gut zur elektrostatischen Applikation. Neben dem Elektrotauchlackieren wird auch konventionell tauchlackiert oder geflutet. Zu beachten sind: Wechselwirkung mit dem Umgebungsklimad.h. Luftgeschwindigkeit, Luftfeuchte und Temperatur beeinflussen sehr stark das Antrocknungs- bzw. Abdunstverhalten der Hydrocoatings. Dies wirkt sich aus: |
Generelles über Wasserlacke

