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Home Generelles über Wasserlacke

Allgemeines über wasserverdünnbare Systeme

Einleitung

Seit den ersten industriellen Anwendungen von luft- und ofentrocknenden Wasserlacken durch unser Haus sind Jahre vergangen.
Ein Zeitraum, in dem viele Praxiserfahrungen zusammengetragen werden konnten. Mittlerweile haben die Wasserlacke einen großen Aufschwung erfahren, wohl nicht zuletzt aufgrund gesetzlicher Massnahmen zur Reinhaltung der Luft sowie aus arbeitshygienischen Gründen. Die Umstellung von Lösemittellacken auf Wasserlacken gelingt nicht unbedingt immer auf Anhieb. Dies hat vor allem mit dem Verdünnungsmittel Wasser zu tun. Das Wasser im besonderen und damit die Hydrolacke im Allgemeinen weisen bestimmte charakterische Eigenschaften auf. Ihre Grundkenntnis ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung, diesem Zweck soll unsere Homepage dienen.

Eine kennzeichnende Eigenheit der Hydrolacke ist die ausschließliche Verwendung eines einzigen "Verdünners", der nur aus einer einzigen Komponente, dem Wasser, besteht.

Hierzu möchten wiir Ihnen ein Zitat nennen:

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Besonderheiten des Löse-, Verdünnungsmittel

  • die Verdunstungszahl von Wasser (80) ist im Vergleich zum Siedepunkt hoch, d.h. es verdunstet relativ langsam, zudem steht die Verdunstung von Wasser immer im Gleichgewicht mit dem atmosphärischen Wasserdampf, die Verdunstung hangt also von der relativen Luftfeuchte ab. Verschiedene gebräuchliche, organische Lösemittel wie z.B. Xylol verdunsten dagegen relativ schnell (13,5) und sieden dafür deutlich höher (ca.130 Grad C) als Wasser.

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Definition des Wasserlackes

Man unterscheidet zwischen wasserdispergierten (emulgierten) und wassergelösten Bindemittelsystemen. Obwohl es mittlerweile fließende Übergänge (Emulsionen) bzw. MIschungen beider Systeme gibt, sollen die grundsätzlichen Unterschiede im folgenden aufgezeigt werden:

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Applikation der Hydrocoatings

Grundsätzlich mittels Druckluftzerstäubung, Lackförderung sowohl mit Niederdruckpumpe als auch ab Druckkessel. Auch Airless- und Airmix-Applikation sind grundsätzlich möglich, auserdem eigenen sich viele Hydrocoatings auch gut zur elektrostatischen Applikation. Neben dem Elektrotauchlackieren wird auch konventionell tauchlackiert oder geflutet. Zu beachten sind:

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Wechselwirkung mit dem Umgebungsklima

d.h. Luftgeschwindigkeit, Luftfeuchte und Temperatur beeinflussen sehr stark das Antrocknungs- bzw. Abdunstverhalten der Hydrocoatings. Dies wirkt sich aus:

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